Tiergetragene Therapie?

 

Genauso umfangreich wie die tiergestützte Therapie ist, genauso viele und lange Definitionen gibt es darüber. Es gibt bereits so viele Studien und Forschungsergebnisse über den positiven Einfluss der Tiere in der Therapie, dass alle aufzuzählen hier jedoch den Rahmen sprengen würde.

                                        

Die Tiergetragene Therapie ist eine Sonderform der tiergestützten Therapie.

 

Das Tier spielt die tragende Rolle zur Erreichung der Ziele.

 

In der Tiergetragenen Therapie zeichnet sich der Hund durch besondere Sensibilität für die Gefühle und Beeinträchtigungen seiner Klienten aus und kann dies sehr fein signalisieren. Durch diese Information können in der weiteren Therapie wertvolle Schritte gesetzt werden.

 

Wir geben den Rahmen vor, lenken und kontrollieren die Einheiten.

Gefördert wird über das Spiel.

 

 

In der Tiergetragenen Arbeit mit Hunden entstand - durch viel Erfahrung und Hintergrundwissen - die Sturmberger Fördermethode. Heute wird sie nach einem standardisierten Konzept und mit methodischen Grundsätzen durchgeführt.

 

 

Grundsätzlich gilt:

 

Durch Integration eines oder mehrerer Tiere in ein entsprechendes Therapiekonzept wird versucht, die zielgerichtete Arbeit mit dem Klienten zu ermöglichen oder zu verbessern.

 

Konzeptionell-zielgerichtete Födermaßnahmen bieten ein breites, disziplinübergreifendes Spektrum an Möglichkeiten.

 

Die Mensch-Tier-Beziehung steht in gezielten Einsätzen im Vordergrund, wodurch Positives erlebt und gefördert wird.


 

Der Hund gilt bei der Tiergetragenen Therapie aus vier Gründen als gemeinschaftsfähigstes Tier:

  1. Er ist ein im Sozialverband lebendes Tier.
  2. Der Hund besitzt eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit.
  3. Er fügt sich in die Gemeinschaft der Menschen und akzeptiert diese(n) als Rudelgenosse(n).
  4. Der Hund besitzt eine ausgeprägte Anpassungsfähigkeit.