Förderziele

 

Um die Förderziele zu erreichen findet die Interaktion zwischen Probanden - Hund und Therapiehundeführer auf verschiedenen Ebenen statt.

  • Wahrnehmungstraining: Eigen- und Fremdwahrnehmung werden differenziert - verbessertes Körpergefühl
  • Aktivierung sozio-emotionaler und entwicklungsfördernder Lernprozesse
  • Empathiesteigerung und emotionale Intelligenzförderung
  • Soziale Kompetenzen
  • Erhöhte Ausdauer im körperlichen und kognitiven Bereich
  • Konzentrationssteigerung
  • Erhöhung der Beobachtungsgabe
  • Emotionskontrolle und -regulation
  • Erlernen eigener Motivationen
  • Fähigkeit einer bewussten Entspannung
  • Bewusstes und angepasstes, unbewusstes Atmen
  • Aggressionskontrolle
  • Teamfähigkeit bzw. Bindungsfähigkeit
  • Erlernen von Strategien zur Konflikt- und Problemlösung
  • Bewältigungskompetenz erleben, fördern und entwickeln
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Einhaltung von Regeln
  • Aktivierung bestimmter Bewegungsabläufe
  • Steigerung von Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein
  • Steigerung der Fein- und Grobmotorik
  • Spastiklösungen bzw. -verbesserungen
  • Intensive, emotionale und positive Erlebnisse und Erfahrungen sammeln

 

Methodische Phasen innerhalb des Förderprozesses:

Die Phasen sind in Reihenfolge und Häufigkeit je nach Klient und Förderziele unterschiedlich.

 

Beobachtungsebene (erstes Beobachten des Tieres):

Förderung von visueller Wahrnehmung: Körperschema, Aufmerksamkeit, Vertrauen, Eingestehen und Überwinden von Ängsten, Einstellen auf den Hund, Sprechbereitschaft, Sprachfähigkeit, Konzentration

 

Kontaktebene (erste Berührung und Körperkontakt):

Förderung von visueller, taktiler, auditiver, olfaktorischer Wahrnehmung: Überwinden von Ängsten, Vertrauen, Kontaktaufnahme, Aufbau von Selbstwertgefühl, Konzentration, Ausdauer, Gedächtnis, Übertragungsfähigkeit - erst den Hund spielen lassen /streicheln lassen, dann sind Kinder bereit, sich zu konzentrieren

 

Ebene der Selbstaktivität (Laufende Phasen von Berührung und Körperkontakt, erste Interaktion im Spiel bzw. bei Aufgaben): Förderung von Wahrnehmung, Körperbewusstsein, Körperkoordination, Kontaktaufnahme, Einstellen auf das Tier, Verantwortungsbewusstsein, Regelakzeptanz, Selbstwertgefühl, Konzentration, Ausdauer, Gedächtnis, Reaktionsfähigkeit, Lern- und Leistungsbereitschaft, Sprache, Vorstellungskraft