Ein Therapiehund muss keiner bestimmten Rasse entstammen und wird auch nicht als solcher geboren.
Therapiehunde verbleiben als ausgebildete Hunde bei ihrem ebenfalls geschulten Besitzer. Beide arbeiten als Team.
Therapiehunde müssen einige Anlagen haben:
Freundliches Wesen, menschenbezogen, sehr gut sozialisiert, sicherer Grundgehorsam, hohe Toleranzschwelle, überdurchschnittliche Belastbarkeit und optimaler Gesundheitszustand sind nur einige Beispiele.
Therapiehunde begegnen uns als Freunde.
Sie stellen keine Anforderungen und haben keine Erwartungshaltung.
Therapiehunde nehmen dich so an wie du im Moment bist.
Sie nehmen Stimmungen und Gefühle auf.
Sie werten nicht.
Therapiehunde vermitteln Geborgenheit, Wärme, Nähe und Sicherheit....
..... und geben uns vor allem LEBENSGEFÜHL.
Die Ausbildung des Vereins TAT:
TAT steht für die Abkürzung Tiere als Therapie. TAT wurde im Jahr 1991 in Österreich von der Biologin Dr. Gerda Wittmann gegründet. Frau Dr. Wittmann hatte während ihres langjährigen Aufenthaltes in Australien die Gelegenheit, die tiergestützte Therapie (animal assisted therapy - AAT) kennenzulernen und es sich nach ihrer Rückkehr zum Ziel gesetzt, diese auch in Österreich einzuführen.
ESAAT (European Society for Animal Asisted Therapy) ist der europäische Dachverband mit dem Ziel, eine Harmonisierung der Qualifikationsstandards (gemeinsame Mindestanforderungen an Ausbildung und Kompetenz) innerhalb Europas zu erreichen.
Die Hauptstelle des TAT ist die veterinärmedizinische Universität Wien.
Das TAT arbeitet nicht nur mit Hunden, sondern setzt verschiedene Tierarten für die Therapie ein.